Über mich

Über mich

Gründer und Inhaber von lokal-erfolgreich.de


Seit 1958 Bürger von Heusenstamm, wenn man von der studienbedingten Unterbrechung absieht.


Der Firmenname ist Programm: Meine Geschäftspartner lokal erfolgreich(er) machen! Ihre Einzigartigkeit und ihr Wissen um den lokalen Markt sind der Schlüssel dazu.


Ich arbeite als Business Angel mit Selbstständigen und Existenzgründern zusammen, die beratungs- und serviceintensive Dienstleistungen und/oder Produkte anbieten.


Als Strategieberater der Evolutions-Konformen Strategie nach Prof. Wolfgang Mewes entwickelte ich die Werkzeuge StrategieKarte und StrategieLeitbild zur gehirngerechten StrategieEntwicklung.


Meine Expertise mit praxisbezogenem Wissen im Lokalen Marketing und
sammelte ich


 - im elterlichen Elektrofachgeschäft
 - in der kaufmännischen Ausbildung in einer kleinen Spedition
 - als Vorsitzender des Gewerbevereins Heusenstamm e.V.
 - in langjähriger Führungstätigkeit in Marketing und Vertrieb für französische  
   Hersteller und deutsche Netz- und Service-Provider

 - und letztlich in über 20 Jahren Selbstständigkeit.


Ich bin seit 33 Jahren verheiratet und Vater von drei erwachsenen
Kindern, Jonas, Juliane und Matthis,


  • seit 30 Jahren ehrenamtlicher Regionalleiter der StrategieForen
    Offenbach, Frankfurt und Metropolregion Frankfurt Rhein-Main im
    Bundesverband StrategieForum e.V.
  • Aktives Mitglied und ehem. Vorsitzender im Gewerbeverein Heusenstamm
  • seit 2019 im Pfarrgemeinderat der Kath. Kirche Heusenstamm aktiv
  • seit 2020 im Gründungsteam der Bürger*innen-Stiftung Heusenstamm
  • Seit 2021 Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie und angehender GWÖ-Berater

  • Seit 2021 Mitglied von Bündnis90 / Die Grünen

  • Möchtegern-Tenor in einem gemischten Chor und
  • Diplom-Kaufmann, Goethe-Universität Frankfurt.


Lokal erfolgreich – aber wie?


Wenn ich mir die Frage, was Unternehmen (lokal) besonders nachhaltig erfolgreich macht, dann ist es der Umgang mit seinen Kunden!


Im elterlichen Elektrogeschäft konnte ich das „leibhaftig“ beobachten, manchmal auch spüren: Unsere Mutter war nicht nur für Einkauf und Büro verantwortlich, sondern auch für den Verkauf. Sie war eine wahre Meisterin darin: Immer lächelnd, immer freundlich und immer lösungsorientiert! In unserem kleinen Ladengeschäft konnten 5 Kunden gleichzeitig Schlange stehen, aber keinem wurde es langweilig, jeder fühlte sich begrüßt und wertgeschätzt. Wurde es im Wohnzimmer oder Flur hinter dem Laden zu laut – 5 Kinder verursachen ganz natürlich Lärm, oder? – kam sie aus dem Laden, verteilte ein paar laute Kommandos, manchmal auch eine Klatsche, drehte sich um und ging lächelnd zurück zu ihren Kunden in den Laden, als hätte es diese Unterbrechung nicht gegeben.


Unser Vater war ein exzellenter Berater und Handwerker. „Schnell & gut“ lautete sein Abeitsmotto; „sauber“ könnte man noch hinzufügen. Als Schüler und deshalb ungelernte Hilfskraft durfte ich auf den Baustellen Werkzeug reichen und zusammen mit meinem ältesten Bruder Volker, ebenso ungelernt, den Bau kehren, nachdem schwere Maschinen Löcher und Schlitze für die Unterputzinstallation gestemmt hatten.


Die Nr. 1 ist der Kunde


Für beide, Vater und Mutter, waren die Kunden die Nummer 1. Die Familie hatte, wie in vielen Unternehmerfamilien, hinten anzustehen. Dafür konnten wir aber auch die Vorteile genießen, denn unsere Eltern bauten im Nachkriegs- und Wirtschaftswunder-Deutschland ein florierendes Geschäft auf. Bis auf eine Dankeschön-Anzeige zu Weihnachten und Jahreswechsel mussten wir nie Werbung machen. Die Kunden kamen auf Empfehlung. Auch wegen des ehrenamtlichen Engagements in der Kirchengemeinde und in Vereinen. Eine Tradition, die mein mittlerer Bruder Ralf und sein ältester Sohn Lars in den nachfolgenden Generationen fortsetzten, sodass Elektro Friedrich seit über 60 Jahren besteht und immer auf der Suche nach gutem Personal ist.


Kundenbegeisterung statt Kundenbindung


Der Kern des Lokalen Marketings, das ich bei meinen Eltern beobachten und lernen konnte, war die Kundenbegeisterung, die sie immer auszulösen versuchten. Deshalb widmete ich dieser besonderen Kundenpflege in meinen Seminaren auch besondere Aufmerksamkeit. Wir erarbeiteten uns anhand  einer kleinen Matrix ein Kunden-Kontakt-Programm für die ersten 24 Monate eines Neukunden. Ich war so begeistert von den Maßnahmen, die meine Seminarteilnehmer aus der Praxis mitbrachten, dass ich sie bundesweit wie eine Biene sammelte und an den anderen Standorten verteilte. Auch die Teilnehmer waren davon sehr angetan, hatten aber Probleme in der manuellen Umsetzung, denn fast alle hatten mehr als 1.000 Kunden, viele sogar mehrere tausend und mehrere Shops. Wie sollten Briefe, Postkarten, SMS, Anrufe etc. im vom Kunden gewünschten Format und Takt händisch für diese Kundenmassen bewerkstelligt werden? Im Altmühltal-Urlaub kam mit die Idee: Niewiedervergessen.at, ein Onlineshop, der Männern u.a. half, den Hochzeitstag u.a. Anlässe nie wieder zu vergessen!


Software statt Seminare


Also wurde ich Software-Verkäufer, zuerst nur mit Powerpoint-Folien, später mit programmierter Lösung, die mir ein Kooperationspartner lieferte. Leider ohne Erfolg! Zum einen war ich kein Software-Verkäufer. Zum anderen und überwiegenden Teil war meine Software den Anbieterfirmen (nicht den Shops vor Ort, die meine Seminarteilnehmer waren) zu kundenorientiert. Sie wollten ihre Kunden möglichst langfristig binden und dabei möglichst viel Profit generieren. Mit dem heutigen Wissen von Lean Start-up und Growth Hacking hätte ich viel schneller starten und aufhören müssen, vor allem aufhören müssen, denn diese 9 Jahre vergeblicher Softwarevertrieb kosteten viel Geld und Nerven!


Von meiner Software zur Kundenbegeisterung bin ich trotz allem noch immer überzeugt. Kunden als Menschen mit ihren Problemen, Bedürfnissen und Wünschen wahrzunehmen und das eigene Denken und Tun auf die Problemlösung und den daraus folgenden Kundennutzen auszurichten, nicht in erster Linie auf den eigenen Nutzen, leitet mich noch heute. Mein Leitsatz


„Steigere deinen Nutzen für deine Umwelt, um dich unter deren besserem Echo selbst besser zu entwickeln“


stammt von Prof. Wolfgang Mewes und seiner Engpass-Konzentrierten Strategie. Die darin genannte „Umwelt“ drückt aus, dass neben dem Kunden und die uns umgebende Natur, von der wir selbst ein Teil sind, alle Berührungsgruppen und ihre Bedürfnisse beachten werden, also auch unsere Lieferanten, Mitarbeiter und selbst die Unternehmen, die mit uns im Wettbewerb stehen. Es geht um wertschätzenden Kundenkontakt, guten Service und ganz einfach die Bereitschaft zum Dienen.


„Ein Leben das nicht dient, dient zu nichts“,


sagte Papst Franziskus in seiner Predigt zum Palmsonntag 2020. Diese Dienstleistungsbereitschaft nimmt der Kunde wahr und führt zur Weiterempfehlung. Daraus folgt mehr Erfolg, aber nicht zu Lasten anderer! Der Kunde erhält alle notwendigen Informationen rund um Produkt und Dienstleistung, wird an alle für ihn wichtigen Termine erinnert und ist uns dafür dankbar und treu. Das hat zur Folge, dass wir Sog statt Druck ausüben und die übliche Werbung zur Verdrängung des Wettbewerbs nicht brauchen.